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MSC Meraviglia – Dänemark u. Norwegen

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Tag 1 – Kiel

Angekommen auf der MSC Meraviglia, heute geht es los nach Norwegen über Dänemark, Kopenhagen.
Wir sind gegen halb zwölf auf dem Kieler Port Parking Platz direkt am Schiff angekommen, die Koffer wurden uns am Kofferraum abgenommen und der Shuttle hielt auch direkt an den neu eingetroffen Gästen an ihren Autos. Von dort ging es rüber zum Terminal, welches zu 12 Uhr recht leer war. Wir konnten gleich zu den Schaltern, wurden abgefertigt und dann brachte uns ein weiterer Shuttle zum Schiff. Gegen halb eins saßen wir auf Deck 15 bei einem leckeren Cocktail, bevor wir anschließend das Schiff erkundeten.
Die Bilder sprechen denke ich für sich… Echt ein schönes Schiff, nicht vergleichbar mit den bisherigen MSC Schiffen. Alles irgendwie anders, aber dann doch wieder MSC 👍

Tag 2 – Kopenhagen

Nachdem wir gestern Abend noch ein wenig das Schiff erkundet und uns die Passage durch die Große Belt Brücke angeschaut haben, ging es heute in Kopenhagen auf Städtetour.
Mit den am Terminal buchbaren Hop On Hop Off Bussen in Kombination mit einer Bootstour (wir haben die von Redbusses gewählt, 35,-, Kinder bis 14 kostenfrei / Bootstour nur die Kinder 3,- Euro zusätzlich) haben wir dann klassisches Sightseeing gemacht. Es ging durch kleinere Kanäle, vorbei an der Viking Sea und der Oper. Von dort sind wir dann nach Nyhavn gelaufen, entlang der Fußgängerzone. Die bekannte Kulisse von Nyhavn ist immer wieder einen Spaziergang wert, bevor wir von dort weiter gefahren sind mit den Hop On Bussen zur „Little Mermaid“. Hier ein Foto von sich zusammen mit der Meerjungfrau zu ergattern, ohne das jemand anderes im Bild ist, ist wirklich ein schwieriges Unterfangen.
Von dort ging es dann zurück aufs Schiff, wo wir jetzt den Tag ausklingen lassen. Ab morgen müssen wir uns auch auf ein Temperaturgefälle einstellen, denn für Geiranger melden einige Wetter-Apps am Dienstag -2 bis +2 Grad und Schnee.

Tag 3 – Seetag

Für heute hieß es den Seetag genießen, der nächste Stopp der Reise ist erst für morgen geplant, Ankunft um 7 Uhr Geiranger. Die See war etwas unruhig, jedoch lag das Schiff recht ruhig im Wasser. Allerdings war es sehr windig und auch die Temperaturen nahmen langsam ab je nördlicher wir kamen.
Es wurden verschiedene Workshops wie z.B. Origami angeboten, auf der Plaza konnte man entspannt shoppen gehen oder man setzte sich einfach mal in einer der Bars bei einem leckeren italienischen Kaffee zusammen.
Zum Abend hieß die Kleiderempfehlung dann „elegant“. Nach dem Abendessen und der Show im Broadway Theater gab es dann noch weiteres Abendprogramm, wie die Vorstellung der Offiziere, ein Foto mit dem Kapitän oder eine Runde im F1-Simulator.

Morgen heißt es für uns früh raus, wir haben über den ansässigen Anbieter in Geiranger eine Busfahrt hoch auf den Dalsnibba gebucht. Allerdings legt das Schiff wie wir gestern durch MSC mitgeteilt bekommen haben bereits zu 14 Uhr wieder ab, wodurch wir statt wie geplant 12 Uhr schon zu 9 Uhr schon in Geiranger vor Ort sein müssen. Den Ausflug konnten wir telefonisch mit dem Geiranger Service zum Glück noch nach vorne verschieben. Nun hoffen wir nur noch, dass das Wetter mitspielt.

Es ist jetzt 22:25 Uhr und noch taghell draußen.

Tag 4 – Geiranger

In der früh zu 5:30 Uhr fuhren wir bereits in den Geirangerfjord ein und erreichten Geiranger um 6:15 Uhr. Temperatur früh auf dem Balkon: 1 Grad
Die geplante Liegezeit bis 15:30 Uhr wurde durch die Hafenbehörde am Vortag auf 13:30 Uhr verkürzt, sodass wir unseren zu 12:00 Uhr beim Anbieter vor Ort vorab gebuchten Ausflug auf den Skywqlk Dalsnibba nicht hätten wahrnehmen können. Glücklicherweise konnten wir ihn aber telefonisch auf 9 Uhr noch umbuchen.
Während die Familie dann zu 9 Uhr sich auf den 1500m hohen Aussichtspunkt machte, spazierte ich selbst durch den Ort, zum Wasserfall und am Ufer entlang. Inzwischen war auch die Crystal Serenity eingetroffen, musste allerdings tendern da wir den SeaWalk bereits mit unserem Schiff belegt hatten.
Nachdem der Ausflug auf den Dalsnibba beendet war, trennte sich unsere „Bande“ auf shoppen und Spaziergang zum Wasserfall auf. Zu zweit stiegen wir die Treppe entlang der tobenden Wassermengen auf und genossen erneut die Aussicht auf den Fjord und die MSC Meraviglia.
Um 13:00 Uhr hieß es dann zurück aufs Schiff, wie Sole anderen Gäste auch. Wartezeit in der Schlange und der Sicherheitskontrolle insgesamt 40 Minuten.
Nach dem Auslaufen und der Vorbeifahrt an den Sieben Schwestern nahmen wir im Regen dann die MSC Ausflügler in Hellesylt wieder auf.
Den restlichen Tag genossen wir wieder die Annehmlichkeiten des Schiffes, wie z.B. ein Besuch im Theater, dem leckeren Abendessen im Bedienrestaurant und unserem inzwischen gefundenen Lieblingsplatz auf Deck 16, der Sportsbar.

Tag 5 – Molde

Nach einer leicht schaukelnden Nacht bei recht starkem Wind erreichten wir heute früh Molde in Norwegen. Das Wetter war bescheiden, es regnete teilweise in Strömen wodurch wir uns nur für einen Spaziergang nahe dem Schiff und Bummeln durch die Geschäfte entschieden.
Das Schiff lag zentral an, es waren nur wenige Schritte und man war in einer modernen, nicht gleich typisch wirkenden norwegischen Stadt. Viele Geschäfte luden zum Shoppen ein, ein nahegelegter Wasserfall mit Mündung ins Meer bot ein schönes Fotomotiv und wenn man ein wenig höher gelaufen wäre, hätte man bestimmt eine tolle Aussicht auf die Inseln vor Norwegen gehabt. Letzteres fiel allerdings für uns aufgrund des bereits angesprochenen schlechten Wetters aus.
Zu 13:00 Uhr waren wir zurück auf dem Schiff und pünktlich zu 14:00 Uhr legten wir ab. In der Zeit vor dem Auslaufen nutzten wir erstmals die Möglichkeit in einem der Bedienrestaurants auch mittags mal zu essen, denn das Buffetrestaurant war bisher mittags immer unheimlich voll und man fand in der Regel nur schwer einen Tisch.
Auslaufen dann pünktlich, mit „Time To Say Goodbye“ und dreimal Hupen zur Verabschiedung von Molde.
Seitdem wir wieder auf dem offenen Meer sind schaukelt die Meraviglia auch erneut, zwar jetzt nicht allzu schwer aber es ist schon schwer in den Gängen die Richtung zu halten.

Nächster und letzter Stopp morgen ist dann Flam.

Tag 6 – Flåm

Der letzte Stopp in Norwegen, heute in Flåm bei deutlich besserem Wetter als die letzten Tage. Früh lagen noch leichte Nebelwolken in den Bergen, eine traumhafte Landschaft und dazu diese absolute Stille.
Unser Plan war heute zweiseitig, für einen Teil der Familie war die Fahrt mit der Flamsbana vorgesehen. Dazu haben wir morgens früh online direkt bei Flamsbana noch Tickets buchen können, die zuvor von der Reederei geblockt waren. Der andere Teil, meine Person eingeschlossen, hatten spazieren gehen und durch die Tax Free Läden schlendern auf dem Plan.
Zu 10:30 Uhr ging es dann von Bord und erstmal ab zur Flåm Market Hall. Überall Tax Free Geschäfte, in die die Menschen strömten, während andere am Ticket Schalter anstanden für die Bahnfahrt. eines der Ausflugsboote oder Busfahrten wie z.B. zum Stegastein.
Um 12 Uhr trennten wir uns dann, die Bahnfahrt begann und wir liefen erstmal den Hafen entlang, dann zum Spielplatz und zur Bierbrauerei. Zwischendurch noch ein kleiner Snack auf dem aufgebauten Food – Markt direkt an der Mall, und dann einfach nur den schönen Ort genießen.
Nachdem der Rest der Familie sehr euphorisch von der Bahnfahrt zurückkam, stieg ich mit einem Familienmitglied noch auf den Hügel um noch ein paar Fotos zu machen. Wie antwortete meine Kollegin gleich auf meinen WhatsApp Status … „das sieht ja aus wie gemalt.“
Auf dem Schiff zurück haben wir dann noch im TV Studio bei einer Vertretung Norwegens die Tax Free Formulare eingereicht zur Erstattung der Steuer.
Am Abend erlebten wir dann die Show „Sonos“ im Cirque du Soleil und sehen uns nun noch die restliche Ausfahrt aus den Fjorden an.

Morgen früh geht es dann zu einer dreistündigen Schiffsbesichtigung, ein Blick hinter die Kulissen der MSC Meraviglia.

Tag 7 – 2. Seetag

Es war der letzte Tag der Reise und Seetag, aber mit Ausschlafen war dadurch trotzdem nichts. Um halb acht saßen wir schon im noch fast leeren Market Restaurant und frühstückten, denn zu 8:15 Uhr war Treffpunkt im Theater für den Ausflug „Hinter den Kulissen der MSC Meraviglia.“
Es ging erst einmal hinter die Bühne zur Technik, anschließend in die Garderobe und dann noch in die Regie. Dabei wurde unsere komplett deutsche Gruppe von einem deutschsprachigen Reiseleiter über einige Eckpunkte des Schiffses, der Besatzung als auch die Gesellschaft MSC informiert.
Im Anschluss übernahm seine ebenfalls deutschsprachige Kollegin die Führung und es ging hinunter auf Deck 2 in die Wäscherei. Hier herrschte reges Treiben bei extrem warmen Temperaturen. Enorm was die Crew dort unten tagtäglich leisten muss, und dennoch wirkten alle sehr fröhlich, nett und gut gelaunt.
Im Anschluss ging es hinauf in den Yacht Club, man zeigte uns die eigene dort ansässige Rezeption, die Lounge mit Ausblick nach vorne über den Bug und das Sonnendeck.
Zurück im Aufzug ging es wieder abwärts in die Lagerräume des Schiffes, welche jetzt zum Ende der Reise recht leer wirkten. Aber morgen kommt in Kiel ja wieder Nachschub für die nächste Reise.
Nun wurden wir über den „Highway“ nach hinten geleitet, dabei stoppten wir noch in der schiffseigenen Druckerei und der Crew Bar, die gerade geschlossen war und wir daher einen Blick hinein werfen durften.
Angekommen am Heck war „eintüten“ angesagt, es ging in Schutzanzügen in die Küche bzw. genauer gesagt in die Bäckerei. Dort erwartete uns der Chef der Bäckerei, ein Deutscher der laut eigener Aussage auch der Oberchef der Bäckereien aller MSC Schiffe sei. Er führte uns durch sein Reich, erzählte aus der täglichen Routine und auch dem Leben der Besatzung an Bord. Dabei kam auch die Frage auf, ob die „Service Charge“ tatsächlich bei der Besatzung ankommt, was er uns auch bestätigte. Man dürfe fest davon ausgehen, dass jeder Cent des Trinkgeldes MSC an seine Mitarbeiter weitergebe. Das schwanke jeden Monat, je nachdem wie viele Gäste diese storniert hätten oder nicht.
Die Tour endete im Kaito Restaurant mit einer Vorführung der Köche und einer Verköstigung was die Köche vor uns gezaubert hatten.
Den restlichen Tag verbrachten wir auf Deck, meine Tochter wollte noch einmal in den Klettergarten und wir selbst genossen einfach das heute wunderschöne Wetter.
Nach dem letzten Abendessen im Restaurant, dem Besuch im Broadway Theater und einer Runde F1-Simulator gegen meinen Sohn saßen wir erstmal wieder in unserem Lieblingsbar auf Deck 16 und im Anschluss dann noch einmal ins Theater zur Entertainment Variety Show. Zuletzt hieß es dann … Koffer packen.

Fazit: Neben der wunderschönen Route kann man nur sagen, ein abwechslungsreiches, familienfreundliches und schönes Schiff. Langeweile kommt hier bestimmt nicht auf.

[WERBUNG, UNBEZAHLT / REISE SELBST BEZAHLT]

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